Anschaffung eines Jagdhundes

Anschaffung eines Jagdhundes

Wenn Sie sich einen Hund kaufen, dann achten Sie auf folgendes:

Richten Sie sich nicht nur darauf ein, für was Sie den Hund brauchen würden, sondern auch wo Sie ihn halten können. Bei einer 60 m2 Stadtwohnung sollten Sie sich keinen Deutsch-Drahthaar zulegen. Das wäre Tierquälerei. Ein Hundezwinger sollte nur die Ausnahme sein, auch wenn das einige nicht so gerne hören wollen. Nicht zuletzt sollten Sie sich mit der Familie (Frau und Kindern) einigen, die Sie zur Auswahl und zum Kauf mitnehmen. Ihr Hund wird dann ein Familienmitglied werden, er wird sich dann bei Ihnen wohl fühlen, für Sie arbeiten und nie weglaufen. Kaufen Sie nur bei einem anerkannt guten Züchter, schauen Sie sich zuerst den Züchter an, das kann schon viele Aufschlüsse geben und holen Sie sich Rat bei einem bekannten Hundeführer ein.

Wichtig bei der Entscheidung für eine bestimmte Hunderasse ist vor allem welche Jagdmöglichkeiten Sie dem Hund bieten können. Ein Jagdhund gehört ins Revier. Deshalb hinterfragen Sie sich selbst welche Rasse für Sie geeignet ist.

Hundewesen Anschaffung1

Und nun stehen Sie noch vor der Entscheidung ob Rüde oder Hündin. Die meisten kaufen Rüden, das dürfte aber mehr ein Mannesstatussymbol der "Männerherrschaft" sein. Wer einmal eine Hündin hatte, wird sich immer wieder eine solche zulegen. Es wird behauptet, dass eine Hündin viel intelligenter beim Jagen ist, denn in der Natur ist es ja so, dass eine Hündin nicht nur für sich selber jagen muss, sondern sie hat ja meist noch 5-8 Junge mit zu versorgen, während der Rüde den Pascha spielt. Eine Hündin ist im Jahr, ein oder zweimal hitzig, ein Rüde aber das ganze Jahr. Bei einem Rüden haben Sie von Zeit zu Zeit, den Kampf um den a-Rang (Leithund) zu behalten, denn ein guter Rüde versucht es immer

Hundewesen Anschaffung2

HUNDEHALTUNG
Halten Sie auch ständig die Schutzimpfungen ein. Ihr Auto versorgen Sie ja auch regelmäßig mit Öl. Sie werden auch bald erfahren, dass ein Hund viel Geld für die Haltung und Pflege kostet. Wenn Sie nicht bereit sind, dieses dafür auszugeben, dann lassen Sie lieber die Finger weg von einer Hundeanschaffung. Führen Sie ihn öfters aus, als Sie glauben ausführen zu müssen, es ist auch für Ihre Gesundheit von Vorteil. Betrachten Sie Ihren Hund als Freund, er wird es Ihnen danken. Sie können ihn fast überall mitnehmen, Freunde, die kein Hunde mögen, die mögen Sie ganz einfach auch nicht. Ein Spruch der schon sehr alt ist.

 Entscheidungshilfe, Jagdhunderassen und ihre Verwendung:

Rassengruppen

Kurzhaar

Langhaar

Rauhhaar

Apportierhunde

Labrador Retriever

Golden Retriever

 

deutsche Vorstehhunde

Deutsch-Kurzhaar

Weimaraner-Kurzhaar

Deutsch Langhaar

Großer Münsterländer

Kleiner Münsterländer

Weimaraner

Deutscher Stichelhaar

Griffon

Deutsch-Drahthaar

Pudelpointer

englische Vorstehhunde

Pointer

Engl. Setter

Irisch-Setter

Gordon-Setter

 

französische Vorstehhunde

Brance - versch. Rassen

Bretone

 

ungarische Vorstehhunde

Magyar Viszla

Ungarisch-Kurzhaar

 

Ungarisch Drahthaar

Bracken

Deutsche Bracke

 

Steierische Rauhhaarbracke

Dachsbracken

Westf. Dachsbracke

Tirolerbracke

Alpenländ. Dachsbracke

Brandl-Bracke

Beagle

   

Schweißhunde

Hannoverscher Schweißhund

Bayerischer Gebirgsschweißhund

   

Stöberhunde

 

Deutscher Wachtelhund

Cockerspaniel

Springerspaniel

 

Erdhunde

Dachshunde

Kurzhaardackel

Langhaardackel

Rauhhaardackel

Terrier

Deutscher Jagdterrier

Foxterrier

Jack-Russell-Terrier

 

Deutscher Jagdterrier

Foxterrier